Hormontherapien mit bioidentischen Hormonen

Ohne Hormone würde unser Körper nicht funktionieren

Hormone sorgen dafür, dass alle biologischen Prozesse im menschlichen Körper richtig ablaufen.

Deshalb reagiert der Körper stark auf Veränderungen und Mangelzustände im Hormonsystem. Eine der bekanntesten Erscheinungen sind die Wechseljahre der Frau, die durch die Abnahme wichtiger Hormone ausgelöst werden.

Bis heute sind etwa 100 verschiedene Hormone bekannt. Zu den bekanntesten zählen: Adrenalin, Thyroxin, Insulin, Cortison, Oestrogen und Testosteron. Wissenschaftler vermuten, dass es tausend und mehr Hormone gibt.

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Die grosse Zahl der Hormone hat zur Folge, dass Ungleichgewichte oder Mangelzustände im Hormonsystem zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen können, u.a.

  • starke Erschöpfungszustände
  • Depressionen
  • nachlassende Libido
  • Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen
  • Übergewicht trotz Sport und Diät
  • Nebennierenfehlfunktionen
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • trockene, matte Haut, dünner werdende Haare und vorzeitige Faltenbildung

Wer an solchen Symptomen leidet, kann durch eine Hormondiagnose erfahren, ob möglicherweise ein Hormonmangel die Ursache dafür ist.

Dies gilt in gleicher Weise für Frauen und Männer. In Deutschland haben schätzungsweise fünf bis zehn Millionen Männer einen komplexen Androgenmangel.

Zur Behandlung von starken Beschwerden in den Wechseljahren hat sich eine Hormontherapie als sehr wirksame Maßnahme bewährt.

Unsere Qualifikation für Hormontherapien

Dr. Anna-Luise und Dr. Sylvia Rinneberg verfügen über langjähre Erfahrungen in der Hormontherapie. Sie sind seit vielen Jahren Mitglieder im „Endokrinen Kreis“, der vom Österreichischen Frauenmediziner Univ. Prof. Dr. Johannes Huber gegründet wurde. Jährlich werden dort die neuesten Erkenntnisse aus den Bereichen Endokrinologie (Lehre von den Hormonen), Frauenmedizin und Anti-Aging-Medizin präsentiert und diskutiert.

Professor Huber gilt als Ko­ry­phäe der Hormonmedizin. Er hat 25 Bücher geschrieben und unzählige wissenschaftlicher Artikel verfasst. Weitere Informationen: https://drhuber.at und https://www.facebook.com/johanneshuberofficial/

Maennermedizin
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Hormone auch für Männer?

Ja, hohe Arbeitsbelastung, Stress oder einseitige Ernährung können den Hormonspiegel sinken lassen. Vor diesem Hintergrund ist die „Männermedizin“ entstanden. Unsere Praxis ist seit vielen Jahren auf diesem Gebiet tätig und spezialisiert. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Wie sicher sind Hormontherapien?

Noch vor 20 Jahren wurden Hormone, salopp formuliert, nach einem Giesskannenprinzip verschrieben. Hormone in den Wechseljahren gehörten beinahe zum guten Ton. Praktisch jede Frau erhielt die gleich hohe Dosis. Diese unreflektierte Anwendung von Hormonen führte zu Nebenwirkungen und schliesslich zur Zurückhaltung gegenüber Hormontherapien.

Früher wurden zudem synthetische Östrogene verwendet, die aus dem Urin schwangerer Stuten gewonnen wurden und sich chemisch vom körpereigenen Östrogen unterschieden. Heute verwenden wir bioidentische Hormone, natürliche Östrogene und natürliches Progesteron in Form von Tabletten, Cremes, Gels oder Pflastern.

Gesunde Frauen können über viele Jahre Hormone einnehmen, ohne dass unerwünschte Wirkungen auftreten. Im Gegenteil, die positiven Aspekte überwiegen: Hormone geben Schutz vor Herz- und Kreislauferkrankungen, schützen vor Osteoporose, vor dem Verlust der Muskelmasse und vermindern vielleicht sogar das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.

Weiterführende Informationen: https://www.frauenarztzuerich.ch/menopause-wechseljahre

Vor einer Therapie erstellen wir für Sie eine persönliche Nutzen-Risiko-Abwägung. Bei frühzeitigem Therapiebeginn überwiegen in vielen Fällen die Vorteile der Therapie die möglichen Risiken.